TROCKENEISSTRAHLEN

Das Trockeneisstrahlen ist ein Druckluftstrahlverfahren, bei dem als Strahlmittel festes Kohlenstoffdioxid, sogenanntes Trockeneis, mit einer Temperatur von rund −79 °C eingesetzt wird. Das Verfahren wird  zum Reinigen sowie zum Entgraten eingesetzt.

Zum Reinigen werden die Trockeneispartikel beispielsweise mit 5000 Litern Luft pro Minute beschleunigt und treffen mit Schallgeschwindigkeit auf das zu reinigende Material. Dadurch wird die zu entfernende Schicht lokal unterkühlt und versprödet. Nachfolgende Trockeneispartikel dringen in die Sprödrisse ein und sublimieren beim Auftreffen schlagartig. Das Kohlenstoffdioxid wird gasförmig und vergrößert dabei sein Volumen um etwa das 700 bis 1000fache. Dabei sprengt es den Schmutz von der Oberfläche ab. (Quelle: Wikipedia)

 

Es handelt sich um ein gering-abrasives Verfahren, dass nicht korrosiv und nicht leitend ist, da Trockeneis an der Luft ohne Rückstände sublimiert.

Da Trockeneis relativ weich ist, werden die meisten Oberflächen nicht beschädigt. Die Vorteile liegen auf der Hand: absolut saubere Oberflächen, keine Anwendung von Chemie, Wasser oder Sand, keine Strahlmittelrückstände, trocken, ungiftig und lebensmittelecht. Dazu ist es co2-neutral, da das verwendete co2-Gas aus der Umgebungsluft gewonnen wird.

 

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